In Wien führt Irene ein ruhiges bürgerliches Leben mit ihrem Mann, einem Anwalt, und ihren beiden Kindern. Eines Tages, als sie aus der Wohnung ihres Geliebten kommt, eines jungen Pianisten, wird sie von einer Unbekannten angesprochen. Die Frau beschuldigt sie, ihr diesen Mann weggenommen zu haben, und verlangt Geld von ihr.
Die Erpressung beginnt von Neuem, immer wieder, und die Angst, entdeckt zu werden, erfüllt jeden Augenblick ihres Familienlebens. Zweig beschreibt diese Angst von innen, mit einer Spannung, die den Leser nie loslässt.
Diese kurze Erzählung liest sich in einem Zug in der Sprache, die Sie lernen.



















